Zuerst an der Cote d’Azur auf der wunderschönen Klassikyacht „Star Sapphire“ von UYCAs Mitglied Jakob Glatz bei der Voile d’Antibes. Gebaut 1957 als Motorsegler, zwei Holzmasten, 32 Tonnen, ein Team gemischt aus erfahrenen internationalen Profis und Freunden von Jakob. Sehr wenig Wind macht das Manövrieren mit solch schweren Booten nicht einfacher, eine Wettfahrt pro Tag geht über 20 Meilen und kann durchaus auch Mal 6 Stunden dauern. Dennoch gibt es Wendeduelle gegen die ähnlich gebaute Eugenia V, wenn auch teilweise eher im Zeitlupentempo. Die Konzentration bleibt durchgehend hoch, die Stimmung ist ausgezeichnet.
Am Ende ein hart erkämpfter zweiter Platz in unserer Gruppe, Jakob und das ganze Team mega happy!
Schnitt, Szenenwechsel: ein kurzer Flug von Nizza nach Korsika.
Am Tag darauf geht es für Udo und Armin in Bonifacio mit der Cape 31 los. 15 baugleiche Schiffe bei zumeist Wind um und über 20 Knoten, eine andere Herausforderung. Neun kurze, nasse und enge Rennen. Team „Stella Maris“ von Eigner August Schram und Taktiker Nico Delle-Karth sind ab dem ersten Tag ganz vorne dabei und behalten die Führung bis zum Schluss. Das Wintertraining in Südafrika bei ähnlichen Bedingungen hat sich ausgezahlt.
Fazit: zwei völlig verschiedene Boote und Wochen, beides hat sehr viel Spaß gemacht. Nicht nur wegen der Podestplätze! Und die nächsten Regatten in Italien warten in beiden Klassen schon vor der Tür.
Ein Bericht von Armin Prinz
